Invisalign Prof. Dr. Polzar

 

FONE  0 6 0 4 2 - 2 2 21

Beurteilung - Schweregrad Beurteilung - Schweregrad

Kieferchirurgiefrankfurt

"Beurteilung Schweregrad" "Beurteilung Schweregrad" "Beurteilung Schweregrad"

Komplexe Kieferchirurgie mit Distraktionsosteogenese und Unterkieferoperation ohne Zähne zu ziehen

Vorher

Der vorbehandelnde Kieferorthopäde wollte zur Lösung dieses kieferchirurgischen Problems, vier gesunde bleibende Zähne ziehen lassen und durch die Zähne verschiebenden Ausgleich (dentale Kompensation), das eigentlich orthopädische Problem orthodontisch lösen. Die zweiundzwanzigjährige Patientin hatte bereits eine mehrjährige Multibandbehandlung und abschließende Retention hinter sich. Sie klagte über Kiefergelenkschmerzen, insbesondere bei Stress. Zur Erhaltung ihrer Zähne und Verbesserung der Gesichtsästhetik und der Kiefergelenkfunktion wurde auf die Extraktion bleibender Zähne verzichtet und eine Behandlung mit Kieferchirurgie durchgeführt.

Nachher
Vor KFO/Kieferchirurgie
Nach KFO/Kieferchirurgie
Kieferchirurgie Kombinationsbehandlung mit Invisalign
Gesamtbehandlungsdauer ca.  Monate

Zur Behandlung:

Es liegt eine deutliche Laterognathie mit cranialer Neigung der rechten Maxilla vor. Die Zähne 22, 23 und 25 stehen im Kreuzbiss. Die rechte Seite hat eine progene Verzahnung. Der Zahn 23 steht deutlich retroinkliniert in mesiopalatinaler Rotation. Neben der Mittellinienverschiebung ist die Seitenabweichung des Unterkiefers nach links und deutlicher linksbetonter Abweichung des Kinns auffällig (Abb. 72 und 73). Es liegt eine partielle anteriore Discusverlagerung beidseits mit linksseitiger Gelenkdegeneration vor. Trotz des eindeutigen Befundes einer Laterognathie wurde von der GKV nach Begutachtung jegliche Kostenübernahme abgelehnt. Die Behandlung erfolgte initial mit einer transversalen Erweiterung von 6,5 mm mit gegossener Hyrax- Apparatur. Wegen des noch jugendlichen Alters wurde auf eine chirurgische Unterstützung der Gaumennahterweiterung verzichtet. Nach einem halben Jahr der Stabilisierung und einem Monat ohne apparative Unterstützung konnte mit der Ausformung der Zahnbögen mit Invisalign begonnen werden. Es wurden 13 Aligner im OK und 15 Aligner im UK benötigt. Die chirurgische Intervention erfolgte mit Kaudalschwenkung des linken Maxillateils sowie Öffnung des linken aufsteigenden Astes und Rotation der Mandibula. Die Mittellinie konnte noch nicht ganz exakt eingestellt werden, da der Eckzahn 23 bisher nicht vollständig ausrotiert ist. Die Feineinstellung des OK mit weiteren 10 Alignern kann das schon gelungene Behandlungsergebniss noch weiter verbessern. Trotz der kieferchirurgischen Intervention und der Absage der Kostenbeteiligung der GKV ist die Patientin froh, diese Behandlung gemacht zu haben. Sie ist schon jetzt mit dem Behandlungsergebnis sehr zufrieden.

vorher / nachher
Profilvergleich
Vor Behandlungsbeginn
Chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung vor Unterkiefer Vorverlagerung
Distraktionsosteogenese des Unterkiefers spart Zähne ziehen
Nach komplexer Kieferchirurgie und Behandlung mit Invisalign
ClinCheck

Poster Komplexe Multiple KFO-Chirurgie mit Invisalign